Unser Leben ist ein Zyklus

Unser Leben wird bestimmt durch Zyklen. Geburt, Kindheit und Jugend, Erwachsenenalter, Alter und Sterben sind nur die Hauptzyklen, die wir durchleben.  Auch die Natur unterliegt diesen Zyklen, gut erkennbar in den Jahreszeiten.

Um bestimmten Zyklen Höhepunkte zu verleihen bzw. um ihnen eine besondere Bedeutung zu verleihen, begehen wir Feste und Rituale. Sie beinhalten uraltes Wissen, geben uns Kraft und schweißen uns als Gemeinschaft zusammen.

Jahreskreisfeste als Kraftspender

Ahnenzeit, Wintersonnwende, Lichtmess, Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche, Walpurgis, Sommersonnwende, Schnitterin, Herbst-Tag-und-Nachtgleiche – das sind markante Höhepunkte im Jahreskreiszyklus, die wir gemeinsam begehen wollen. Dabei erspüren wir unsere tiefe Verbundenheit mit der Natur und schöpfen daraus neue Kraft und Kreativität.

Die Feste werden, wenn das Wetter es zulässt, zum großen Teil im Freien, in meinem Garten oder an einem Naturplatz stattfinden. Es wird immer eine Einführung zur Qualität der Zeit geben und Übungen, bzw. Rituale  die es jeder Einzelnen ermöglichen in die Ruhe und Stille zu kommen.

Praktisch umsetzbares Kräuterwissen begleitet uns und wir erleben  den geheimnisvollen, heilenden Resonanzraum der Natur – beim Gehen, Räuchern, am Lagerfeuer und beim gemeinsamen Essen.

Die Feiern im Jahreskreis sind für alle Teilnehmerinnen offen, jedoch in Coronazeiten auf zehn Teilnehmerinnen begrenzt. Es kommt also nicht immer die gleiche Gruppe zusammen. Dadurch entsteht Raum für unterschiedliches Potenzial und neue Impulse im gemeinsamen Erleben.

 

Nächster Termin:

 Wintersonnenwende (Julfest)  Freitag 18.12.2020

…ich senke meinen Kopf und tu´ es ihr gleich. Ganz langsam werde ich innerlich weich. Ich komme ins Lauschen – bin ganz tief in mir, vom  Leben draußen bleibt nur ein sachtes Rauschen…

(Auszug aus „In der Dunkelheit der Erdmutter“)

 

Weitere Informationen gibt es  ca. 10 Tage vor dem Termin

Treffpunkt ist bei mir im Garten um 19.00 Uhr.
Bitte mitbringen:
Witterungsgerechte Kleidung!!
Eine Sitzunterlage, eine TasseEtwas, Müsli, Körner, Nüsse…für den Dank an die Naturwesen

 

Anmeldung  bis spätestens 14.12.2020

Es gibt Raum für 10 Teilnehmerinnen

Nach dem inhaltlichen Teil werden wir noch gemeinsam essen. Hier werde ich, Corona geschuldet, ein Lunchpaket vorbereiten, damit wir gestärkt das Fest in einer Abschlussrunde ausklingen lassen können.

Beginn pünktlich um 19.00 Uhr – Ende 21.30 – 22.00 Uhr

Beitrag: 20,- €

Anmeldung

 

Laut den Vorschriften der bayerischen Infektionsschutzmaßnahmen vom 29.05.2020 bin ich verpflichtet auf Folgendes hinzuweisen: Alle Teilnehmerinnen müssen frei von Covid 19 typischen Symptomen (Fieber, Husten, Atemnot, Geschmacks- und Geruchsstörungen) und nicht unter Quarantäne gestellt sein. Zwischen allen Teilnehmerinnen muss zwingend ein Mindestabstand von 1,5 m gewahrt werden. Alle Teilnehmerinnen sind angehalten Mund- und Nasenschutz zu tragen. 

Weitere Termine in 2020/2021:

Lichtmess 29.1.2021

Frühlings Tag- u. Nachtgleiche 19.3.2021

Walpurgis 30.4.2021

Sommersonnenwende 18.6.2021

Schnitterinnenfest 30.7.2021

Herbst Tag- u. Nachtgleiche 24.9.2021

Allerseelen 29.10.2021

Wintersonnenwende 17.12.2021

 

Letzte Termine:

Ahninnen Fest (Samhain) Freitag 30.10.2020

… behutsam nimmt sie das Alte in mir an die Hand, hat die Fährte längst gelegt, damit ich folge der Spur in ihr unbekanntes Land.  Es geht zum Kreislauf vom Tod und dem Leben. Damit Neues geboren werden kann muss Altes sterben – so ist das eben…

Auszug aus „der Ahnin auf der Spur“

Leider konnten wir das Fest, Corana geschuldet, nicht begehen.

Herbst Tag- u. Nachtgleiche (Mabon) Freitag 18.9.2020

Begleitet von der Hollerin als Schwellenhüterin verabschiedeten wir unsere Sommerfrau, um dann gemeinsam den Weg ins Dunkle anzutreten. Ein wunderbarer Sternenhimmel, aber auch ein mahnend kalter Ostwind gaben uns einen Vorgeschmack auf das was da so kommt…

…Das Dunkle ist auf dem Vormarsch nun, das Licht blendet sich langsam aus, die Ungewissheit vor dieser Zeit kriecht leise heran, die Nacht  streckt nun ihre knochige Hand nach uns aus…

Auszug aus „Die HerbstBilanz“

Schnitterinnenfest (Lughnasad) am 31.07.2020

Gemeinsam gingen wir unseren ureigenen SchnitterinnenWeg, vorbei an der Nährenden, schwer tragenden, weiter zur tanzenden Leichten mitten im Wald. Mit unserer gut ausgelichteten, weissen Energie schmückten wir die Hübsche und erfuhren, dass wir gut vernetzt und ohne Angst dem Herbst und dem Winter entgegenblicken dürfen.

…Die Sichel, Symbol der Mondin liegt hier in der Mitte. Metallisch, scharf, präsent weiß wie man beendet, durchtrennt…

Auszug aus „Die Schnitterin“

 

Sommersonnenwende (Litha) am 19.06.2020

Gemeinsam machten wir uns auf den Weg über die Schwelle zur Sommerfrau, gefolgt von der unsichtbaren Gekrönten. Wir hörten von Pracht, Fülle, Entfaltung, Schönheit, Unbeschwert-heit und erlebten hautnah, dass es nichts Dauerhaftes in der Natur gibt. Mit neuen Impulsen für diese Zeit des Wandels konnten wir unsere Lebensschiffe schmücken und auf die weitere Reise schicken.

Unser Sinnen für heute ist die Große Mutter zu ehren –die Liebe, Dankbarkeit und den Glauben zu nähren.Wir machen uns mit ihren Aspekten vertraut mal  leise und dann wieder laut. Sie  hat den Schlüssel für den heiligen Raum. Anerkennung und Erfüllung sind ihre WünscheOffenheit und Respekt heißen die Worte aus ihrem Traum. Sie weiß mit dem alten Wissen die Elemente zu nähren – kann Altes ins Feuer legen und im Wasser dem Neuen Leben geben…

Auszug aus „Die Gekrönte trifft die Sommerfrau“

Frühlings Tag u. Nachtgleiche (Ostara) am 20.03.2020

„Die Luft aus dem Norden wird vom Wind geküsst – bringt lau die Frühlingsdüfte – streichelt zärtlich das Gesicht – lässt es lächeln
trägt schon Gedanken und Samen für´s Jahr
Frühlingsfrau ist gespannt, was alles wird wahr.“
Auszug aus meinem Gedicht „die Frühlingsfrau“

Lichtmess (Imbolc) am 31.01.2020

„Im dunklen Bauch der Mutter habe ich das Licht erwartet.
Geschützt und geborgen vor der Kälte und den Stürmen
ausgeharrt, auf dass das Leben startet.“
Auszug aus meinem Gedicht „Das Lichtmessmädchen wird sichtbar“

Das Lichtmessmädchen in uns hat uns an seiner Zartheit und kindlichen Neugierde teilhaben lassen und uns von seinen Träumen, Wünschen und Sehnsüchten erzählt.

Wintersonnenwende (Julfest) Freitag, 20.12.2019


In tiefster Dunkelheit betraten wir den Raum der stillen Advent-  u. Weihnachtszeit, begleitet von dem immer währenden Flüstern von Erneuerung und der Rückkehr des Lichtes. Am prasselnden Feuer trafen wir die zwölf Vorbotinnen der Raunächte mit ihren unterschiedlichen Qualitäten und kraftvollen Energien. Das Raunachttagebuch wird für die nächste Zeit unsere Begleiterin werden und uns aufmerksam werden lassen für die Botschaften, die uns diese besonderen Nächte zuraunen werden.

...ich senke meinen Kopf und tu es ihr gleich.
Ganz langsam werde ich innerlich weich.
Ich komme ins Lauschen
bin ganz tief in mir,
vom Leben draußen
bleibt nur ein sachtes Rauschen….

Auszug aus „In der Dunkelheit der Erdmutter“

Samhain (Allerseelen/Ahninnenfest) – Freitag, 25.10.2019

Die Steinspirale vermittelte uns das uralte Wissen über die Windungen des Lebens, den Wandel auf allen Ebenen und den Kreislauf vom Tod und dem Leben.  Von der strengen Grenzgängerin Holla ließen wir uns über die Schwelle durch die Dunkelheit  zu unseren Ahnen führen, umhüllt und getragen vom unvergleichlichen Duft des Wacholder und Salbei. Mit einem großen, hellen Feuer luden wir unsere verstorbenen Lieben in unsere Mitte ein und schenkten ihnen Raum und Aufmerksamkeit. Auch die traurige Traurigkeit war unser Gast und erzählte aus ihrem Leben. Die Große Alte breitete ihre Weisheit vor uns aus und wird uns durch die kommenden dunklen Monate mit ihrem Licht zur Seite stehen.

Mabon (Herbst Tag u. Nachtgleiche) – Freitag, 20.09.2019

In der Helligkeit begegneten wir uns unter der kleinen Weide,  machten Bekanntschaft mit der Walnuss und ihren herben Kräften, um dann auf eine besondere Reise in die Dunkelheit zu gehen. Wir trafen die angsteinflößende Göttin der Nacht, Nott, um zu erkennen, dass sie uns in Liebe führt. Hildegards wunderbarer Gesang machte unsere Herzen weit und erfüllte uns mit großer Dankbarkeit. Wir nahmen unsere Stärken war und erzählten von unseren Erfahrungen und Begegnungen im letzten halben Jahr und ließen auch Raum für unsere Mütter entstehen. Gestärkt, unter einem wundervollen Sternenhimmel nahmen wir beim Andachtsjodler Abschied voneinander. Die Wandlerin mit ihren weisenden Botschaften wird uns die nächsten Wochen begleiten.

Lughnasad (Schnitterinnenfest) – Freitag, 2.08.2019

In Gewitterstimmung ließen wir unsere Alltagsbegegnungen hinter uns, und schritten über die Schwelle um der strengen Schnitterin mit ihrer Königinnenenergie aufrecht gegenüberzutreten. Sie lehrte uns, die eiserne Sichel zu führen, nahm unsere Gaben an und beschenkte uns mit ihrem besonderen Wissen und zwei Sternschnuppen am  klaren Nachthimmel.

Litha (Sommersonnenwende) – Freitag, 21.06.2019

Das große Feuer im Blick, vom Regen begleitet, haben wir für die Fülle in unserem persönlichen Sommer-Frauenraum gesorgt. Barfuss im Gras, unser inneres Kind an der Hand, haben wir unsere Unterschiedlichkeit erfahren und sind ihr mit Leichtigkeit begegnet.

Beltane (Walpurgis) – Freitag, 26.4.2019

Mit roten Bändern geschmückt, von der Alchemilla begleitet, mit viel Fröhlichkeit und Leichtigkeit genossen wir unser Feuer und ließen uns von unserem Besen und Musik in die Welt der Walpurgis entführen.

Ostara (Frühlings Tag und Nachtgleiche)  – Freitag 22.3.2019

Begleitet von einer betörenden Mondin haben wir unserem inneren Gleichgewicht nachgespürt, unsere Lebenslust mit der Kraft und Stärke der Frühjahrskäuter angefeuert und von Göttin Ostara das Geheimnis von der Symbolkraft des roten Ei erfahren.

Imbolc  (Lichtmess) – Freitag, 1.2.2019

Hand in Hand gingen wir in Begleitung von der erhabenen Brigid unserer inneren Kriegerin entgegen und gaben ihr das Versprechen Raum zu schaffen für das Neue – und – zündeten unser inneres Licht an.

Julfest (Wintersonnenwende) – Freitag, 21.12.2018

In der tiefsten Dunkelheit mit ihrem strengen Wind als Begleiter  trafen wir unsere Archteypinnnen für die Rauhnächte.

Samhain (Allerseelen) – Donnerstag, 25.10.2018

Wir haben uns bei diesem Fest gemeinsam auf den Weg in die Dunkelheit gemacht und sind mit einem Erinnerungsstück an einen lieben Menschen den Spuren unserer Ahnen gefolgt.

Beim gemeinsamen Essen haben wir das Fest gestärkt ausklingen lassen.